Schnorchelausflug nach Dharavandhoo

Heute Morgen beim Frühstück waren alle ein wenig kribbelig, denn für heute hatten wir einen Schnorchelausflug mit 50/50-Chance darauf, dass wir Mantas sehen gebucht.

Bereits seit ich Annina kenne, ist es ihr Traum mit Walhaien und Mantas zu schnorcheln. So ging es nach dem Frühstück an den Hafen, wo bereits das Motorboot inkl. Kapitän und Guide warteten.

Sogleich machten wir uns auf den Weg in Richtung Dharavandhoo. Über WhatApp und Telefonanrufe versuchte der Kapitän herauszufinden, ob heute bereits Mantas gesichtet wurden. So war es dann auch. Bereits gestern wurden in der Nähe von Dharavandhoo rund 5-8 Mantas gesichtet, da dort der Planktongehalt im Wasser aktuell sehr hoch ist, kommen die friedlichen Riesen dort essen und werden dabei von kleinen Fischen gerade noch gesäubert.

Kaum angekommen sprangen wir alle ins Wasser und suchten das Blaue des Meeres nach Mantas ab. Und siehe da, schon kam ein erster riesiger „Segler“ angeschwommen. Was für ein Moment. Beeindruckend wie sich diese Tiere von gar nichts aus der Ruhe bringen lassen. So konnten wir 4-6 Mantas dabei beobachten, wie sie mit ihrer Spannbreite von rund 4m ruhig durchs Wasser glitten.

Was für ein Trip! Total zufrieden begaben wir uns nach 1-2h wieder auf die rund 20-minütige Motorbootfahrt in Richtung Kamadhoo.

Trotz dem Ausflug zog es uns am späteren Nachmittag noch ans Hausriff. Und endlich entdeckte auch Gioia einen Schwarzspitzen-Riffhai. Die Farben am Riff waren kurz vor dem Sonnenuntergang wunderschön. Jedoch musste man sich den Ausflug mit Schwimmen gegen erhebliche Strömung etwas verdienen. Irgendwie verschätzen wir uns am Ende tüchtig bezüglich Zeit fürs Zurückschwimmen. So schwammen wir aufgrund der Ebbe mit eingezogenen Bäuchen übers Riff auch wenn dabei die Korallen ziemlich Nahe kamen. Am Ende erreichten wir alle heil unseren Strand als die Sonne schon hinter dem Horizont verschwunden war.

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