Heute hiess es früh, resp. Mitten in der Nacht aufstehen, um Jaipur zu verlassen. Um 02:00 wurden wir vom reservierten Uber abgeholt und an den International Airport von Jaipur gebracht.
Bis zum CheckIn und Baggage-DropOff verlief alles super. Als wir an den Schalter kamen, fragte uns die nette Dame, ob wir den ein Visa für die Malediven hätten. Ich war mir sicher, dass ich dies geklärt hätte und für Schweizer kein Visa notwendig wäre. Dies löste bei mir etwas Stress aus. Wie kommt man denn schon spontan, wenn man eigentlich einchecken will, zu einem Visa für 4 Leute für die Malediven.
Ich machte mich sofort dahinter und sah, dass es eine Expressvariante gab. So beantragte ich mein Visa und wollte gerade dasjenige für Annina beantragen. Als ein etwas „ranghöherer“ Mitarbeitender kam und mir mitteilte, er habe mitgekriegt, dass ein Visa verlangt werde, er habe kurz rumtelefoniert und rausgefunden, dass für Schweizer kein Visa notwendig sei. Wow, viel mir ein Berg vom Herzen.
Nun klappte alles hervorragend und wir konnten unser Gepäck abgeben. Und pünktlich kurz vor 05:30 verliess unser Flugzeug Jaipur.
In Bengaluru (Bangalore) gab es 5h Pause vom Fliegen. Wir begaben uns entspannt durch die Sicherheitschecks, bis ich feststellte, dass ich meine teuren Kopfhörer im letzten Flugzeug liegen gelassen hatte. So fragte ich mich durch und traf auf einen Angestellten der IndiGo, der den Anschein machte mir helfen zu wollen. Er zeigte mir nach 5 Mintuen sogar ein Bild meines Kopfhörers. Leider war dies der einzige Hoffnungsschimmer. Irgendwann schrieb er mir per WhatsApp, ich könne die Kopfhörer am Domestic Terminal abholen gehen, was leider nicht möglich war, da ich längst alle Sicherheitsschranken am International Airport passiert hatte.
So verbrachte ich die Wartezeit in wunderschönen Flughafen von Bengaluru damit die Mitarbeiter der IndiGo dazu zu bewegen mir meinen Kopfhörer ins Terminal 2 zu bringen. Was leider nicht gelangt. So verliessen wir Bengaluru ohne meinen Kopfhörer. Mal sehen, ob ich via Mail die Firma dazu bewegen kann mir den Kopfhörer nach Mumbai zu senden.
Mit Ärger im Bauch über meine Unachtsamkeit und die indische Bürokratie flogen wir über wunderschöne Inseln der Hauptinsel Malé entgegen.






Seit unserem letzten Besuch vor 23 Jahren auf der Hochzeitsreise hatte sich hier mächtig etwas verändert. Ein wunderschöner und sauberer Flughafen wurde vor sieben Jahren auf einer künstlichen Insel erbaut.
Als wir unsere Koffer/Rucksack in Empfang nahmen, stellten wir fest, dass von Josephines Koffer zwei von vier Rädern inklusive dazugehörender Kofferecke komplett fehlten. Zum Glück fehlte kein Inhalt und war nichts beschädigt. So gab es noch eine Besuch beim Baggageservice, um den Schaden aufzunehmen.
Nun konnten wir uns endlich mit dem Taxi auf den Weg in unser super praktisches Airbnb machen. Nach dem Ankommen machten Josephine und ich uns mit leerem, defektem Koffer auf die Suche nach einem Ersatz. Diesen fanden wir bei einem Malediver, der mit einer Liechtensteinerin verheiratet war und in Bad Ragaz gearbeitet hatte. Wir unterhielten uns ganz nett und entschieden uns nicht weiter zu suchen sondern den Wenger-Koffer (made in Switzerland 😉 ) zu kaufen.
Zum Tagesabschluss gab es zur Abwechslung nach all dem indischen Essen wiedermal Pizza. Nun ist es Zeit für eine Mütze Schlaf, bevor wir die letzte Reiseetappe zu unserem Endziel auf den Malediven unter den Kiel nehmen.
