Erholung und indischer Bazaar

Heute war (endlich) etwas ausschlafen angesagt, ob es in unserem indischen Hotel nur bis 10:00 Frühstück gab. Kurz vor 09:30 läutete das Telefon und wir wurden freundlich darauf hingewiesen, dass es nur bis um 10:00 Frühstück gäbe. So sassen wir kurz drauf beim Frühstück.

Anschliessend genossen wir die Ruhe am Pool, organisierten eine Wäscheservice und kümmerten uns um das Ausflugsprogramm für den späteren Nachmittag und die nächsten Tage.

So verliessen wir rund um 16:00 Uhr unser Hotel in Richtung Bapu Bazaar. Unsere Fahrt führte einmal mehr durch ein Gewusel von Autos, Velo, Pferden und zwischen durch noch eine Kuh.

Am Ziel angelangt begaben wir in die „indischen Lauben“ und liessen Gerüche, Farben und Geräuschen (oder besser Strassenlärm) auf uns einwirken. Überall gab es Kaschmir- oder Seidenkleider und -tücher oder Schmuck in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Zwischen durch wurden wir von Bettlern oder Menschen mit starker körperlicher Beeinträchtigung um eine Gabe angefragt. Dies sind oft schwierige Momente, weil man zum einen gerne helfen möchte, es sich aber um Fass ohne Boden handelt. So entsteht leider der Eindruck, dass zu den Tieren mehr Sorge getragen wird als zu Notdürftigen Menschen.

Das Mass an Reizüberflutung irgendwann ausgeschöpft und wir entschieden uns mit einem Elektro-Tuk-Tuk zu einem Roof-Top-Restaurant zu fahren. Auf dem Weg dort hin kamen wir noch am Hawa Mahal (Palast der Winde) vorbei.

Oh Mann gab es dort leckeres Essen. Trotzdem, dass wir von einem Tempelfest in der Nachbarschaft mit gefühlten 110 Dezibel beschallt wurden genossen Annina und ich ein regionales Rajasthani-Essen, Josephine ein Butter Chicken und Gioia Rice with Chicken.

Mit vollen Bäuchen und vielen Eindrücken erreichten wir kurz später unser „indisches Hotel“ und waren froh um unsere ruhigen Hotelzimmer.

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