Auf zum Lake Naivasha

Heute reisten wir von Nakuru ca. 2h mit unserem Guide nach Lake Naivasha. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Halt um für Josephine ein aus Holz geschnitztes Nashorn zu kaufen. Dort verwickelte ich mich noch in eine Unterhaltung mit den Holzschnitzern und zeigte ihnen die Brienzer-Holzschnitzkunst was sie ziemlich beeindruckte, obwohl ich der Meinung war, dass sie wunderschöne Dinge schnitzten.

Angekommen im Hotel bezogen wir mit mässiger Begeisterung unser Cottage, da für uns das Preis-Leistung-Verhältnis in einem doch sehr starken Ungleichgewicht stand. So suchten wir das Gespräch mit dem Manager und schilderten ihm unser akutes Unwohlsein. Er zeigte sich verständlich und zeigte uns die anderen verfügbaren Räume. So bezogen kurz später viel hellere und zum See hinausgerichtete Räume.

Irgendwie kamen wir uns trotz allem immer noch etwas wie in einem Geisterhotel vor, da wir später beim Abendessen bis auf eine weitere Person die einzigen, nun sehr umsorgten Gäste waren.

Vor dem Nachtessen machten wir noch einen wunderschönen Ausflug auf dem Lake Naivasha. Wir mieteten ein Boot mit einem Guide und fuhren eine Stunde auf dem See und beobachteten Vögel, Nilpferde und genossen die Schönheit der Landschaft.

Im Anschluss machten wir einen gemütlichen Spazierpark durch einen Park am See mit vielen verschiedenen Wildtieren. Unser Guide nahm sich Zeit uns die Tiere und deren Verhalten genauer zu erklären und obwohl wir in den National Parks schon viele Zebras, Giraffen und Waterbucks gesehen hatten, war diese ein ganz spezielle Erfahrung. Wann hat man schon einen wilden Giraffen oder ein wildes Zebra zum Greifen nah? Zu guter Letzt lockte unser Guide mit einem Lockruf auf seinem Handy noch eine kleine Eule an.

Voller neuer Eindrücke fielen wir am Abend erstaunlich früh in unsere Betten.

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