Nach einer Woche geprägt von vielen Safari-Erlebnissen und bleibenden Eindrücken von einmaligen Landschaften ging heute unsere erste Reiseetappe zu Ende. Zum Abschluss reisten wir mit dem Zug von Voi nach Mombasa. Der Zug durchquerte nochmals einen Teil des National Parks. Ein spannendes Erlebnis für einen Zugpendler beim Blick aus dem Fenster anstelle von Kühen mal Elefanten und andere Wildtiere zu sehen.




Die ganze Eisenbahnanlage von Nairobi nach Mombasa wurde durch die Chinesen gebaut. Die Frage ist, welchen Preis die Kenianer in Wirklichkeit dafür bezahlen.
Angekommen in Mombasa wurden wir bereits von den organisierten Taxichauffeuren erwartet. Dies bringen uns südlich von Mombasa an die Diani Beach. Um dorthin zu gelangen ging es durch verschiedene Quartiere von Mombasa und auf die Fähre, die einzige Möglichkeit den Kanal zu überqueren. Rund 300‘000 Leute queren den Kanal auf diese Weise täglich.







Auf der Fahrt komme ich ins Gespräch mit dem Taxifahrer. Scheinbar wurde bereits vor längerer Zeit von den Japanern eine Brücke gebaut. Auf Grund von Korruption ist diese leider immer noch nicht in Betrieb. Im Gespräch stelle ich eine hohe Frustration über die Regierung und das korrupte Establishment fest, welches mit den Steuergeldern vor allem in die eigene Tasche wirtschaftet. In solchen Situationen merke ich immer wieder wie privilegiert wir sind in einem stabilen basisdemokratischen Land zu leben, welches nicht von Korruption bestimmt ist.
Auch hier in Mombasa sind die Strassen gesäumt von kleinen Marktständen, Geschäften, Kirchen oder auf dieser Seite der Stadt von Moscheen. Nach rund 2 Stunden Fahrt kommen wir in unserer Anlage an der Diani Beach an.

Es dauert nicht lange und der Pool wurde von den Kindern in Beschlag genommen. Zum Glück sind wir hier nebst einem amerikanischen Paar die einzigen Gäste.
Kurz vor dem Eindunkeln mache ich mich mit der Schwägerin noch auf zum nahegelegenen Supermarkt, um einige Dinge zu kaufen. Gar nicht so ein leichtes Unterfangen, da der Markt zahlreiche westliche Produkte zu überteuerten Preisen anbietet (z.B. 1 Packung Cornflakes für ca. 10 CHF). Rund eine Stunde später machen wir uns vollbepackt mit dem Tuk Tuk wieder auf den Heimweg.

Zu Hause hat Lucy unsere Köchin bereits die Tomatensauce fürs Nachtessen vorbereitet. Nach einem (oder mehreren) Tellern Pasta fallen wir alle todmüde in unsere Betten.
