Bereits liegt der Amboseli National Park mit seiner vollen Pracht am Fusse des Kilimanjaro bereits wieder hinter uns.
Nachdem wir unsere Snacksvorräte für ausgehungerten Pre- und Teens an einem überteuerten Tankstellenshop wieder aufgefrischt haben geht los in Richtung Tsavo West National Park.
Bereits nach wenigen Kilometern auf der Hauptstrasse biegt die Strasse ab ins Niemandsland. Zwischendurch taucht wiedermal eine Massai-Siedlung (Buma) auf. Zum Teil bestehen diese aus einfachen Lehmhütten, welche zum Schutz vor wilden Tieren in einem Kreis angeordnet und von Dickicht umgeben sind. Ansonsten hat man den Eindruck, dass so das Ende der Welt aussieht.
Nach längerer Fahrt erreichen wir das Gate zum National Park. Auch dies ist umgeben von nichts. Die Natur ist eine hügelige Buschlandschaft. Mitten in dieser Landschaft taucht plötzlich ein schwarzer schroffer Felsstreifen aus schwarzer schroffer Lava auf.

Nach holprigen und staubigen 60-70km erreichen wir unsere Lodge – ein kleines Paradies im Niemandslands.
Die Lodge steht frei im National Park, d.h. beim Check-In müssen wir unterschreiben, dass wir selber haften, wenn wir von einem wilden Tier gefressen werden. Als 4-köpfige Familie kriegen wir eine wunderschöne Junior Suite mit direktem Blick auf ein Wasserloch und Dusche unter freiem Himmel. Es dauert nicht lange bis wir von der Terrasse aus die ersten Zebras sichten. Was für ein Privileg!




Um vier Uhr geht es dann los auf eine erste Safarifahrt durch das Buschland des Tsavo West. Wir müssen uns etwas daran gewöhnen, dass man hier gut beobachten muss, ob es im hohen Gras oder den Büschen und Palmen spannende Tiere zu sehen gibt.

Den Abend lassen wir müde aber zufrieden bei einem exzellenten Essen und kenianischem Wein ausklingen.
