Sörfler in Kuta

Gioia kennt ein neues Wort: „Sörfle“! 😄 Kuta ist ein berühmter Strand in Bali in der Nähe des Flughafens. Da von dieser Seite her der Indische Ozean ungebremst an Balis Küste auftrifft, bilden sich entlang dieser südwestlichen Küste sehr hohe Wellen. Ideal zum Surfen.

Den Morgen gingen wir gemütlich an. Nur Josephine war schon um 6.30 wach. Nach dem Frühstück ging Claude noch zum Frisör an der Ecke. Gioia wollte auch: Doch diesmal kam vom Frisör die ehrliche Antwort: I can’t do this. Also kam Gioia mit der alten Frisur zurück.

Kuta ist ein grosses Gewusel mit viel Verkehr: Wie wohl die Balinesen noch wissen, wo ihr Roller ist?

Am Mittag gingen wir zum Strand und schauten im Schatten bei einem kühlen Getränk den Surfern zu. Danach schlenderten wir in Richtung Shoppingzentrum, um etwas Essbares zu finden. Wir schlenderten etwas durch die Läden. Es hatte den gleichen Candyladen wie in Singapur.

Josephine erhielt einen kleinen Bazen mit dem Auftrag etwas für sich und Gioia auszuwählen. Sie hatte 64’000 Rupien zur Verfügung. Da muss man mit den Nullen schon mal gut schauen, ob es nun 50’000 oder nur 5’000 sind. In einem Teich streichelten die Mädchen Koi-Fische, welche von den Touristen gefüttert wurden. Die riesigen Kois waren so gierig auf das Futter, dass sie fast aus dem Teich sprangen.

In einem Minimart (Wo es furchtbar nach Durian/Stinkfrucht stank) kauften wir ein kleines Picknick ein: 4 Äpfel, 4 Milo Schokogetränke, Streichkäse und Toast.

Danach machten wir uns zurück an den den Strand und legten unsere Picknickdecke aus. Der Strand füllte sich immer mehr mit Menschen. Am Himmel flogen grosse Drachen.

Draussen suchten die Surfer ihre besten Wellen.

Josephine und Gioia (in Begleitung von Annina) genossen die Wellen am Rande. Die Stimmung war wunderbar.

Da kamen plötzlich junge Muslimische Teeniefrauen und fragten, ob sie mit meiner Tochter ein Foto machen dürfen.

Eine andere Familie neben uns am Strand versuchte ebenfalls ein Foto von der blonden Gioia zu ergattern. Diese rannte aber immer am Strand hin und her. Etwas später fragten sie dann offiziell, ob sie mit meinen und ihren Kindern ein Foto machen dürften. Dadurch freundete sich Josephine mit den Kindern an, und sprang mit ihnen gemeinsam in den Wellen.

Gioia fragte mich dann: „Wos du o es Foto vo mil?“ Mit einem Schmunzeln erklärte ich ihr, warum auf dieser Reise alle ein Foto von ihr wollen und Ja, dass ich noch ganz viele Fotos mit ihr zusammen machen möchte 😄.

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