Ruhetag auf Nusa Lembongan

Bevor wir morgen wieder aufs Festland von Bali, genauer nach Tanah Lot, ziehen legten wir einen Tag ohne Schnorchel-, Scooter-, oder sonstigen Abenteuer ein.

Die Modis verbrachten den grössten Teil des Tages mit Spielen. Mit Josephine machten wir nach mehreren Tagen schulfrei das Experiment, ob es ihr gelingt ihr Schulpensum selber im Tag unterzubringen. Sie waren so vertieft in ihr Bäbispiel, dass Annina ihr ein Büro vorschlug, indem sie ihre Schulsachen erledigen könnte. So gab Josephine ihrer Tochter zu Essen, dann kam das Grosi (Annina) zum Hüten und sie fuhr mit dem Roller an einen anderen Restauranttisch in ihr „Büro“. Da niemand im Restaurant war, war es hier recht ruhig. Das Schwierige war nur, dass in der Bäbiwelt dauernd Wochenende war und die Büroarbeit eindeutig zu kurz kam. Was sehr spielerisch begann führte dazu, dass es immer spannendere Dinge zu tun gab als sich einem Tagebucheintrag und Blitzrechnen zu widmen. Mit viel, viel, viel gut zureden klappte es doch noch, dass das Schulpensum am Ende des Tages erledigt war.

Fazit: Josephine ist zwar sehr zielstrebig aber wohl doch noch zu klein um diese Freiheit gut zu managen. Das blöde ist nur, dass aus ihrer Sicht zu jedem Tageszeitpunkt die Hausaufgaben fehl am Platz sind und sie dies den Eltern sehr übel nimmt.

Das Spielen auf unserer Reise ist eine sehr gute Erfahrung für unsere Modis. Annina hat super geplant, was wir für die Modis zum Spielen mit auf die Reise nehmen. Je ein Plüschtier, je ein kleines Bäbi, etwas Knete und einige kleine Kartenspiele, Farbstifte, etwas Papier und Bastelscheren. Durch die wenigen Spielsachen werden die Modis sehr kreativ. Da wird Knete zu Brei oder zu einem Schoppen für die Bäbis. Tücher werden gekonnt zu Bäbitragen verknotet, aus kleinen Petflaschen werden Wasserpistolen usw. So haben die Modis auch heute Abend vor und nach dem Essen vergnügt mit Mäusen aus Knete gespielt.

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