Heute morgen verliessen wir nach dem Frühstück Ubud in Richtung Sanur um auf unsere Ziel-Insel Nusa Lembongan zu gelangen. Nach rund 3/4h Taxifahrt mit unserem Privat-Taxidriver (Danke an Daniel & Debby für die Empfehlung) erreichten wir den Strand von Sanur. Dort reihen sich Fastboat-Ticketschalter an Fastboat-Ticketschalter. Unser Taxidriver hat uns die Tickets freundlicherweise bereits reserviert, so mussten wir nur noch am richten Schalter zahlen gehen.
Nach einer kurzen Wartezeit stiegen wir durch das knietiefe Wasser in unser Schnellboot. Mit uns waren ca. 30-50 andere Passagiere. Das Boot gab ordentlich Gas so, dass zwischenzeitlich richtige Flutwellen am Boot vorbei spritzten. Während etwa 3 Personen erbrechen musste, waren unsere Girls hell begeistert als wären sie im Europapark. Gioias Kommentar: „Das Boot hüpft!“. Josephines Kommentar: „ich fahre lieber Schnellboot als Taxi. Taxi ist langweilig.“

Angekommen in Nusa Lembongan mussten wir warten bis alles Gepäck vom Schnellboot abgeladen war, da unsere Koffer das letzte Gepäckstück auf dem Schiff war. Anschliessend versuchten wir herauszufinden wie wir möglichst zielstrebig zum Hotel kommen. Leider ging dieses Unterfangen schief. Eigentlich hätte es einen Shuttle des Schnellbootunternehmens gehabt, da jedoch so viele Leute auf den Shuttle warteten, entschieden wir uns die „5 Minuten“ zu laufen. Einmal mehr entpuppten sich die „5 Minuten“ als 20 Minuten, da wir die Autoroute liefen statt den Weg für Fussgänger zu nehmen. Mit etwas Zuspruch und Motivationshilfe einer Balinesin erreichten unsere Mädchen schlussendlich doch noch unser Hotel.
Im Hotel wurden wir sehr freundlich und warmherzig empfangen. Während dem wir einen köstlichen Orangensaft tranken, erhielten wir gute Informationen zu Nusa Lembongan und möglichen Ausflügen. Dies ist uns eine grosse Hilfe um die Tage hier etwas zu planen.

Den Nachmittag verbrachten wir bis auf einen kleinen Einkaufsbummel in die Nachbarschaft am Pool. Mit etwas Überredungskünsten konnten wir Josephine davon überzeugen am Strand essen zu gehen, obwohl sie schon sehr müde war. So gab es bei romantischem Ambiente und einer schönen Abendstimmung etwas abwechslungsreicheres lokales Essen mit einem Glas balinesisch-australischem Wein. (Mann war das gut!)


Zurück im Bungalow waren nach wenigen Minuten nur noch die Grillen und die sanften Gitarrenklänge aus den benachbarten Restaurant zu hören.
