Heute standen die Reisfelder von Ubud auf unserem Reiseplan. Das hiess zuerst eine Stunde spazieren (in Kindertempo). Nach ca. 1km zweigte die Strasse ab vom Trubel von Ubud. Nun gab es nur noch einen „Fusswege“ zwischen einfachen Häusern, kleinen Reisbauernhöfen und Reisfeldern. Einziger Wermutstropfen waren zwischenzeitliche Roller, welche den „Fussweg“ für sich in Anspruch nahmen.

Die Modis tauchten dennoch voll in diese Idylle ein. Hier ein Schmetterling, da eine Gottesanbeterin, dort noch Käfer oder eine Mimose. Ja, Josephine war begeistert davon Mimosen zu finden (Blumen, welche sich bei einer Berührung zusammenziehen). So wanderte sie von Mimose zu Mimose: und auf einer sass tatsächlich eine grüne Gottesanbeterin.



Unser Ziel war das Sari Organic. Ein kleines natürliches Restaurant umgeben von Reisfeldern. Das Schöne war, dass sich ausser uns nur sehr wenige Touristen hierher verlaufen. So kann man den Reisbauern bei ihrer Arbeit zuschauen, ohne dass man Touristenfänger abwimmeln muss. Josephine las gemütlich in den Kissen noch ihre Schullesehefte.

Nach einer langen ruhigen Pause bei Melonen-, Zitronen-Ingwer-Shake und einer „jungen Kokosnuss“ machten wir uns langsam auf den Rückweg. Auf Bali werden immer mehr wiederverwendbare Bambusrohre als Trinkhalme verwendet anstelle von Plastikröhrli. Wenn jeder Balitourist und jeder Balinese täglich 1-2 Plastikröhrli braucht, entsteht nur schon damit ein riesiger Müllberg voll von Plastikröhrchen.


Auf halbem Weg testeten wir noch die balinesische Pizzeria Umah Pizza und genossen ein verspätetes Mittagessen. Die Pizzas wurden frisch im Holzofen zubereitet und waren echt lecker.

Auf den letzten paar Meter begann es noch sanft zu regnen. Auf jeden Fall passte unser Timing perfekt und wir waren begeistert von unserem selber zusammengestellten „Ricefieldtrip“.

Schön euch so glücklich zu sehen!!!!! Liebe Grüsse an alle…
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