Monkeyforest Ubud

Aus Erfahrung wissen wir, dass es sich lohnt den ersten Tag an einem neuen Ort etwas gemütlich und langsam anzugehen. Vor allem die Mädchen brauchen Zeit, um anzukommen, sonst schwankt die Laune. So nahmen wir uns für heute nicht viel vor obwohl der Tag bereits kurz vor 7 begann. Die Sonne hat die Modis (leider) etwas gar früh wachgeküsst.

Nach dem Morgenessen war zuerst etwas spielen angesagt. Mit einem Toastznüni im Bauch machten wir uns auf zum nahegelegenen Monkeyforest. Nahegelegen heisst ca. 500m entfernt und damit gut zu Fuss erreichbar. Die Modis haben diesem Ausflug mit Freude zugestimmt.

Kaum im Waldstück angekommen, wurden wir auch vom ersten Affen begrüsst. Zuerst mussten wir den Modis aber die Regel im „Affenwald“ näher bringen.

– den Affen nicht die Augen schauen

– nicht berühren

– nicht füttern

– nicht davon rennen

– nicht schreien

– Affenmütter und Babys in Ruhe lassen

– Kein Essen oder Getränke mitführen

– Keine greifbaren Gegenstände (Sonnenbrille, Plastiktüten, Hüte usw.) mitführen.

Da wir die Regeln aus anderen Blogs kannten, sind wir heute ohne Rucksack, Sonnenbrille und -hut losgezogen. Und es war tatsächlich so, dass wir Affen sahen, welche Petflaschen klauten oder sich hinter Rucksäcke machten. Tja, wer nicht lesen kann, muss halt leiden. Die Affen können sehr aggressiv werden, daher gingen wir auf Abstand.

Im Wald wimmelte es von Affen (alles Makaken). Zur Begeisterung unserer Modis hatte es viele Affenmammi mit kleinen Affen. Überall im Wald verteilt gibt es Hindu-Tempel und -Schreine. Im Hinduismus hat der Affe eine spezielle Rolle, da er auf Grund eines Affengottes als heilig gilt.

Nach einem ausgiebigen Besuchs des Monkeyforest, machten wir uns auf die Suche nach einem empfohlenen Restaurant. Leider war dieses so gut versteckt, dass wir am Ende in einem anderen Restaurant landeten. Gestärkt durch das Mittagessen gingen wir noch etwas Shoppen. Meine FlipFlops aus Chiang Mai (Nordthailand) lösen sich langsam auf. Zudem brauchte ich neue Badehosen. Meine Frauen landeten in einem Nähladen. Dort gab es ganz viele Röckli für die Modis zum anprobieren. Josephine fand mit ihrer zielstrebigen Art relativ rasch ein Röckli und sogar noch das passende Stirnband dazu. Bei Gioia waren die Anforderungen höher und der Einfluss der Eltern geringer 😉 . So verliessen wir am Ende den Laden mit einem Röckli und drei Haarbändern.

Nach einer kleinen Stärkung mit Eisjoghurt beim „coolen Monkey“ (lustigerweise sass gerade ein Affe auf der Leitung vor dem Lokal) machten wir uns auf den Heimweg. Direkt neben unserem Cottage entdeckten wir Reisbauern die daran waren in den leeren Feldern Reis anzupflanzen. Ein unerwartetes, spannendes Ereignis für uns alle.

Zurück im Cottage badeten wir noch etwas im „kalten“ Pool bis wir alle froren und uns unter die warme Dusche flohen.

Heute war es schnell und früh ruhig aus dem Nebenzimmer. Scheinbar hat der Ausflug unsere zwei Modis so richtig müde gemacht.

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