Heute sind wir mit unserem Fahrer von Permuteran nach Ubud gefahren. Dieser ist schon kurz nach 6 Uhr auf der Südseite Balis losgefahren, um uns nach 3,5 Stunden Fahrt um ca. 11 Uhr auf der Nordseite abzuholen und dann wieder 3,5 Stunden zurück in den Süden zu fahren. Wir nahmen Abschied von den freundlichen Kellnern.

Unterwegs gibt es uns die Gelegenheit Bali zu bestaunen:
Der Verkehr: Bali hat ein Verkehrsproblem. Die meisten Strassen haben nur 1 Spur in jede Richtung. Mit all den Autos und Rollern gibt es aber oft so viel Verkehr, dass unser Auto mit 40-45 dahin tuckert. Ist die Strasse mal frei wird etwa 55 km/h gefahren, doch es dauert nicht lange, dann muss das Auto wieder wegen einem Hund, Huhn, Mensch, Roller oder Auto abgebremst werden.

Auf der Strasse sieht man allerlei Konstruktionen. Roller mit einer ganzen Familie darauf, Roller mit Blumenbouquet, Umgebaute Roller mit Esstand. Immer wieder etwas Neues.
Menschen: Menschen mit und ohne Kopftuch. Kinder mit Schuluniformen. Menschen am Arbeiten, Menschen an Essständen, Menschen mit Kindern. Menschen mit bekannter und unbekannter Kleidung.


Hier ein Lastwagen voll mit muslimischen Schülerinnen.
Blumen und Gemüse: Auf Bali wächst eine unglaubliche Blumenpracht. In den Bergen sind wir an ganzen Feldern von blauen Hordensien vorbei gefahren, welche anscheinend speziell für Hindu-Zeremonien angepflanzt werden. Weiter unten sahen wir ganze Bäume von Weihnachtssternen usw.

Ausserdem wächst hier einfach alles: in den kühleren Bergen Kartoffeln, Salat, Erdbeeren etc. weiter unten im tropischeren Gebiet Reis, und in den heissen Gebieten Ananas, Mango, Kokosnüsse, Cashewnuts, Bananen… unglaublich vielseitig!
Von Region zu Region: am Anfang unserer Reise war gerade Mittag und viele Schüler waren (mit Schuluniform) auf dem Heimweg. Später kam eine Region mit Blumenanbau. Danach nahmen wir ein Mittagessen mit Aussicht auf zwei Seen ein.
Ein Mann bot Fotos mit exotischen Tieren an, was wir ablehnten, weil es eher eine Zumutung für die Tiere war, eingesperrt auf das nächste Foto zu warten. Der Gipfel der Bergregion war erreicht, nun ging es nur noch bergab.
Kurz darauf kam die Affenstrasse, an welcher ganze Affenbanden hin und her rannten. Dann kam die Erdbeerregion, in welcher wir an einem Strassenstand Erdbeeren kauften. 

Ein wenig später fingen die Reis- und Gemüseterrassen an. Zum Schluss folgte die dicht besiedelte Gegend von Ubud. Da die meisten Läden und Werkstätten gegen die Strasse hin geöffnet sind, gab es auch da viel zu schauen.
Kiskenda Cottage: Nun haben wir uns hier in Ubud im neuen Hotel einquartiert. Wir haben einen tollen Balkon, auf welchem wir den Tag ausklingen liessen.


