Heut wollten wir am Nachmittag eine Erkundungstour an den Strand machen. Unser Plan war es, ein Taxi zu nehmen und damit zu einer bestimmten Stelle in Permuteran an den Strand zu fahren. Dort gibt es eine Schnorchelstelle namens Biorock. Biorocks sind künstlich angelegte Riffe. Hier in Permuteran handelt es sich um Stahlskulpturen, die mit Korallen angereichert werden mit dem Ziel, dass irgendwann die Korallen die Skulptur überwachsen. Durch die Skulptur fliesst ein schwacher Strom, der das Korallenwachstum um einige Zentimeter pro Jahr fördert. (Bilder aus dem Internet).

Neben an liegt eine Meereschildkrötenstation. Diese Station brütet Eier aus oder päppelt kränkelnde Wasserschildkröten auf, um sie anschliessend ins Meer zu entlassen.
Leider scheiterte dieser Besuch ganz einfach daran, dass wir kein Taxi fanden. Die Taxi-App zeigte an, dass diese Fahrt nur 12,000 Rupien kostet, jedoch alle Taxifahrer beschäftigt und nicht abkömmlich waren. Das war uns noch nie passiert. Das Hotel hätte uns ein Taxi organisiert, jedoch für 200’000 Rupien, was für diese Strecke mehr als überteuert war. Das ist der Nachteil einer eher abgelegenen Gegend. In Permuteran gibt es erst seit 2004 überhaupt Tourismus. Vorher waren hier nur Fischer und Jäger, die alles assen, was ins Netz ging. Daher wusste auch niemand was davon, dass man keine Schildkröten mehr essen sollte. Seit 2004 hat sich das geändert.

Doch was sollten wir nun tun? Zu Fuss wäre es ein halbstündiger Marsch unter sengender Sonne gewesen: Keine Chance mit den zwei Mädchen! Also entschieden wir uns den Strand vor Ort zu Besuchen. Unser Resort liegt nicht direkt am Meer.

So konnten wir zumindest den schwarzen feinen Sand unter den Füssen spüren. Sahen unzählige schöne Muscheln (Die wir dort liessen, da es verboten ist, Muscheln oder ähnliches ausser Landes zu führen) und trafen auf ein einheimisches Fischerdorf. Gerade kam ein Fischer mit seinem Boot angefahren und brachte einen riesigen MARLIN! Einen riesigen Schwertfisch, jedenfalls viel länger als Josephine gross war. Schätzungsweise über 1,6 Meter. So konnten wir mal so ein Schwert anfassen.

Auf unserer Entdeckungstour fanden wir Krabben, tote Calamares, einen Darm irgendeines Tieres, Kühe, Hühner mit niedlichen Küken und eine grosse Schwarze Sau mit 8 niedlichen noch ganz kleinen Ferkelchen.

So wurde der Ausflug doch noch zu einem kleinen Abenteuer.


Hallo Josephine und Family
Merci viumau für öii coole Biiträg wo mir immer voller spannig verfouge.
D’ Lena würd am liebschte jede Tag es Video vo dir gseh und häd ganz gspannt dine erklärige zueglost!
Hebeds wiiterhin hin so toll und spannend!
Grüessli vor Neufeldstrass
LikeLike