Tour der Nationen und hoch hinaus

Da es schön dunkel ist in unserem Hostelzimmer hat die ganze Bumä-Family bis nach 09:00 ausgeschlafen. Gioia musste ich sogar aufwecken. Ja, so Grossstadtleben macht müde.

Unseren Tag haben wir bei „unserem“ Beck gestartet. Bei McDonalds tranken wir noch eine Kaffee bevor wir unser heutiges Tagesprogramm in Angriff nahmen.

Zuerst machten wir uns auf die Chinatown zu erkunden.

Anschliessend ging es mit der Metro nach „Little India“ wo wir auf dem indischen Markt endlich Rüebli und Gurken kaufen konnten (Annina hielt schon lange Ausschau). Gioia hielt sich auf Grund des ungewohnten Geruchs schonmal die Nase zu. Nach dem Markt gelangten wir in ein indisches Viertel wo es verschiedene Coiffeur- und Barbiersalons hatte. Diese Gelegenheit nutze ich um meine Haar und meine Bart schneiden zu lassen. Fazit: Haare schneiden – gut indisch; Rasur – einige Schnittwunden.

Nach dem Coiffeur gingen wir richtig indisch Essen. Ausnahmsweise durften alle mit den Fingern essen. Wir hatten einen super Kellner, der uns zum Glück mit viel Geduld in die indischen Tischmanieren einführte. Ich hatte den Eindruck, dass er sogar Freude daran hatte, dass Touristen nicht nur essen sondern „richtig indisch“ essen wollten.

Von „Little India“ begaben wir uns per Metro zu den „Gardens by the Bay“. Dieses Viertel liegt direkt neben dem Bankenviertel und ist wie ein grosses Naherholungsgebiet rund um die neueren Wahrzeichen von Singapore (Marina Bay Sands mit Schiff auf dem Dach, künstliche Riesenbäume). Nach einem längeren Spaziergang quer durch das Naherholungsgebiet. Gingen wir uns den „Cloudforest“ und den „Flowerdome“ anschauen. Beides sind grosse Kuppen in den Blumen und Kakteengärten angelegt sind. Josephine war der Meinung, dass das Gebilde im „Cloudforest“ wohl früher ein Parkhaus war (mehr dazu dann in Josephines Videoblog #3).

Lustigerweise ist aktuell gerade eine Sonderausstellung von Holländischen Tulpen. 😄 Die Asiaten knipsten unzählige Selfis mit sich und allen Tulpenvarianten.

Bis dahin wussten die Modis noch nichts von meinem Plan als Family auf das Marina Bay Sands Schiff hochzugehen. Bevor wir jedoch dieses Abendteuer in Angriff nehmen konnten, wurden noch die „indischen“ Rüebli und Gurken verzehrt. So begaben wir uns mit einem sehr leichten Snack im Bauch in Richtung 56 Etage um die Aussicht auf die Skyline von Singapore zu geniessen. Auf der Aussichtsplattform fühlte man sich gerade wieder etwas wie im indischen Viertel, da es von indischen Touristen nur so wimmelte.

Hier erholten wir uns etwas von unserem Tagesprogramm und warteten bis die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand und Singapore by Night sichtbar wurde.

Als wir in das Taxi Richtung Chinatown stiegen war ca. 20:00 und alle Mägen knurrten allmählich ein wenig. Nun stand nur noch die Peking-Ente für Annina auf dem Programm. Zuerst musste aber schleunigst der Hunger der Modis gestillt werden. Im McDonalds gibt es ja bekanntlich „schnelles Essen“, darüber waren wir heute extrem froh. Nachdem die Modis gegessen hatten, gingen wir ins nächste Chinarestaurant (liegt zum Glück in Chinatown nur einige Meter entfernt) und bestellten die „Peckingente“.

Am Ende des Tages hatten wir einige Kilometer abgespult, sehr viel erlebt und doch einiges auch unserer „Singapurer Bucketlist“ abgehakt.

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