Sentosa Sea Aquarium

Heute Morgen war zuerst Wäsche waschen und Schule angesagt, danach ging es auf die Vergnügungsinsel Sentosa. Zum Frühstück hatten wir seit 4 Wochen zum ersten Mal wieder Brot aus einer Bäckerei anstelle von Toast und zum Mittag sogar ein Croque Monsieur. Hier gibt es überall Restaurants und Food Stände, ganze Etagen voll. Das Problem ist nur in diesem Gewimmel etwas Brauchbares für die Kinder zu finden, das sie essen wollen, satt macht, wir einigermassen kennen und nicht hundertfach frittiert ist. Gar nicht so einfach…


Den Nachmittag verbrachten wir auf der Freizeitinsel Sentosa von Singapur im Sea Aquarium. Eines der schönsten Aquarien der Welt! Gioia haben die Hammerhaie am besten gefallen, Josephine die Mantas. Die Seepferchen sind immer besonders hübsch. Ich war von einer Japanischen Riesenkrabbe beeindruckt, die in der Tiefsee Algen und Aas frisst. Sie war so gross wie ein grosser Hund und ihre Beine jeweils sicher 1,5 Meter lang. Anscheinend kann sie 100 Jahre alt werden. Man lernt immer wieder dazu.


Ein Glastunnel führt durch ein riesiges Becken mit Haien.

Durch ein gigantisches Becken schwammen 3 Mantas, Adlerrochen, riesige Stachelrochen und unzählige Fischschwärme. Dort haben wir uns hingesetzt und lange zugeschaut.

Am Schluss durften wir einen Seestern und eine Seegurke streicheln. (Dabei hätte es in der Salad Haad Bucht in Thailand wirklich genügend Seegurken zum streicheln gehabt 😄).

Zum Zvieri gab es Spezialpopcorn und die Mädchen haben sich aus dem Candyshop was für 2 Franken gegönnt.

Gerne wären wir noch auf einen wirklich grossen Wolkenkratzer. Doch unser heutiger Versuch scheiterte daran, dass man für mindestens 60 Franken etwas hätte konsumieren müssen. In anderen Top of the Sky gibt es eine Kleiderpflicht, die wir zurzeit nicht erfüllen können (Claude hat keinen Anzug mitgenommen und ich kein Abendkleid) und dann sind keine Kinder erlaubt, weil es ein Nachtclub ist.

So begnügen wir uns wohl mit unserem Spezialhotel, in welchem wir bald nächtigen werden.

So fuhren wir mit der Metro wieder heim. Plötzlich hatten aber unsere Mädchen noch je ein unsichtbares Kleinkind und ein unsichtbares Baby mit dabei. So waren wir nun mit 6 Kindern unterwegs. Was vor allem bei Gioia das Vorankommen durch die Metrostation ziemlich erschwerte, weil sie ihr Kind alle paar Meter absetzen musste und zum Schluss noch die Treppe nahm. (Gioia will andauernd getragen werden, nur wenn es bequem eine Rolltreppe hat, nimmt sie die normale Treppe! 😅 Hier werden allerdings alle Kinder im Alter von Gioia mit dem Buggy herumgeführt. Bei den Indern scheinen noch die älteren Kinder drin zu sitzen).

Zum Schmunzeln:

Josephine will das Lied Lina Moser von Peter Reber lernen. Gioia kann die Melodie auch und singt heute: Biene Maja het sie gheisse, Maja Biene heimele zeit. 😄

Josephine ist als Erste der Familie in der Dusche. Ich rufe müde: „Mach bitte vorwärts, es wollen auch noch andere untere die Dusche!“ Da fragt Gioia: „Welum? Weli Nachbele wei o ungel üsi Dussi?“

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