Papizeit

Da das Meer heute morgen still und flach war, haben wir uns erkundigt, ob wir nochmals ein Boot mieten können um einen Schnorchelausflug zu machen. Leider war die Ebbe aber so stark, dass die Boote die Bucht nicht verlassen konnten. So verbrachten wir einen gemütlichen Tag beim Baden und Schnorcheln in unserer Traumbucht.

Nach dem Essen gab es noch eine kleine Männerrunde bei guten Gesprächen über Werte und den Sinn des Lebens. Was macht mich aus und mit was identifiziere ich mich. Ich finde es super Zeit zu haben mit Menschen aus anderen Kulturen und Nationalitäten über Gott und Welt ins Gespräch zu kommen.

Am Nachmittag machten Josephine und ich noch eine Papizeit und liefen über den Hügel zur nächsten Bucht namens Haad Gruad Beach. Mit etwas über die Steine kraxeln erreichten wir das Meer und konnten so noch gemeinsam Schnorcheln gehen. Das Riff war wunderbar und wir konnten sogar verschiedene Fischschwärme entdecken. Plötzlich nahm der Wind zu und wir sahen wie eine Regenfront auf uns zu kam. So verliessen wir das Wasser und begaben uns gerade noch rechtzeitig ins Restaurant. Denn wenige Augenblicke später regnete es wie aus Kübeln. Ich wäre gerne so nach Hause gelaufen, aber Josepine zog es vor sich mit einem Wassermelonenshake zu stärken.

Als wir kurz darauf den Rückweg antraten regnete es nur noch leicht und die Sonne schien bereits wieder. Das ist das täglich mögliche Wetterszenario. Von strahlend blauem Himmel über Gewitter und Wind in wenigen Minuten.

Josephine und ich genossen dennoch unser kleines Abenteuer. Sie war jedenfalls gut gelaunt und liess sich sogar noch zu etwas Zusatzschulunterricht im Restaurant überreden. Währenddessen macht Annina ihren schon fast obligaten vorabendlichen Schnorchelgang, Gioia spielte mit dem Nachbarjungen und ich verlor mein gefühlt 15 Billardspiel gegen den Nachbarn. Alles in Allem eine richtig gemütliche und entspannte Atmosphäre.

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