Josephines Muscheln

Vor ein paar Tagen haben wir einige Thais beobachtet, wie sie am Strand am Rande des Meerwassers etwas ausbuddelten. Neugierig begannen wir auch zu graben und fanden lebende kleine Muscheln. An diesem Abend schenkten wir unseren Fang den Thais. Doch am nächsten Tag suchte Josephine einige Muscheln für sich selbst.

Plötzlich war die Neugierde geweckt, was denn das eigentlich für Tiere sind. Die Muscheln landeten zu Beobachtungszwecken in unserem Eimer im Mini-Aquarium. Das Internet lieferte uns Infos zu diesen Tieren. Es war spannend diese Tier zu beobachten. Manchmal streckten sie sogar auf unserer Hand ihre Fusszunge heraus. Im Eimer gruben sich die Muscheln in den Sand ein und streckten ihre Atemrohre nach oben. Josephine sammelte immer mehr Muscheln in allen Farben, bis ich etwas Bedenken hatte, dass Wasser und Sand nicht für alle reichen würden. So suchte sich Josephine ihre 20 Lieblingsmuscheln heraus. Die Übrigen entliessen wir ins Meer. Am Abend kam dann Gioia mit einer ganz offenen Muschel in der Hand: „Mama, oh die Musele dibit (stirbt)?“ Es war eindeutig, dem Gestank nach war die Muschel wohl gestorben. Also entliessen wir vorsichtshalber über Nacht alle anderen Muscheln wieder in die Freiheit.

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