Nach acht spannenden Tagen ging unser Aufenthalt im Juniper Tree zu Ende. Es war ein wunderbarer Start in unser Familienabenteuer. Viele spannende Gespräche und rundum Service (mit richtig guter Vollpension, Wäscheservice), so richtig zum Ankommen. Unser Thai-Häuschen hat etwa den Charme einer kleinen Chalets.



Um 10 Uhr reisten wir mit vielen guten Erinnerungen an unsere Ausflüge und die lieben Leute im Juniper Tree ab. Mr. Jan, der Taxichauffeur, welcher bereits seit 25 Jahren Gäste des Juniper Tree rumfährt, wollte uns natürlich auf biegen und brechen an den Flughafen bringen. Leider mussten wir die Übung abbrechen, da nach dem ersten Gepäckstück sein Kofferraum voll war. Für umgerechnet 3 Franken mehr holte uns dann ein Minivan ab und brachte uns zum Flughafen. Mr. Jan war so enttäuscht, dass er gerade das weite suchte.

Am Flughafen hiess es zuerst Gepäck aufgeben und dann in der Lounge der Bangkok Airways bei Popcorn und Getränk die Verspätung unseres Fluges absitzen. Am Ende kamen wir ca. mit 45 Minuten Verspätung in Koh Samui an.
Nebst „Schule über den Wolken“ mit Josephine hatte ich eine spannende Unterhaltung mit meinem Sitznachbarn aus Paris. Er arbeitete als erfolgreicher Verkäufer in der IT bei IBM bevor er beschloss einen Bäckereibetrieb in Paris zu kaufen. Heute beliefert er täglich mit seinem Betrieb 600 Bäckereien in Paris mit frischen Baguettes.
Um ca. 16:00 kamen wir schlussendlich in unserem Hotel in Koh Samui an. Die Modis verhielten sich wie absolute Reiseprofis. Gioia schlief zwar beim Landeanflug ein und erwachte erst im Shuttle zum Hotel wieder auf. Josephine hat nach der Ankunft im Hotel eine Hunger- und Müdigkeitskrise, welche nach etwas Traubenzucker und Snacks auch überwunden war.
So landeten Josephine und ich sogar noch im Meer. Die Temperatur des Meeres liegt irgendwo im Wirlpool-Bereich und der Pool ca. 4 Grad höher. Blaue Lippen beim Baden holt sich hier also niemand.

Nach einer Erfrischungsdusche im Zimmer machten wir uns auf die Suche nach einem Nachtessen. Tripadvisor sei Dank fanden wir Mr. Kai ein kleines unscheinbares Restaurant direkt an der lärmigen Hauptstrasse. Das Essen war super lecker. Sogar unsere Modis genossen Reis und Satayspiesschen und wagten sich noch etwas von Anninas und meinem Essen zu probieren. Das Highlight waren der Wassermelonen- und der Ananasshake. Gioia quietschte vor Begeisterung! Neu kann sie sagen: SAWADEEKAH! (Thailändische Begrüssung). Die Thais nehmen es mit einem freudigen Lächeln an.


Nun werden wir morgen einen entspannten Tag in Koh Samui verbringen, bevor wir uns per Schnellboot auf die Nachbarinsel begeben.
