Ruhige Ostern

Nach unserem erlebnisreichen Tag gestern bei den Elefanten, haben wir heute einen gemütlichen Tag verbracht. Den Morgen haben wir bei top Wetter im Pool genossen. Josephine wollte unbedingt noch Zeit mit ihrer Freundin Lisa verbringen, da Lisa am Mittag abreiste.

Lisa ein Schweizermädchen, lebt mit ihren beiden Geschwistern in Chiang Mai in einer Grossfamilie und besucht hier eine Deutschschule. Ihre Eltern arbeiten als Missionare ca. 6h südlich von Chiang Mai. Für uns ist dies unvorstellbar unsere Girls nur alle zwei Monate zu sehen. Hier gehört dies zum Alltag dieser Familie. Die Kinder sind sehr wohl in dieser Grossfamilie, da sie dadurch andere gleichaltrige Kinder zum Spielen haben. Zudem sind sie auch in der Schule in einer Gruppe und nicht wie beim Homescooling allein unter sich. Wir waren beeindruckt von dieser Familie. Sie haben einen echt starken Zusammenhalt. Der Vater erklärte mir, dass sie jede Woche jedem Kind einen handgeschriebenen Brief senden und sie dadurch eine sehr innige Beziehung hätten.

Beim Mittagstee haben wir uns noch mit einer Schweizerin unterhalten, welche mit ihrer Familie in einem Gesundheitsprojekt (im Bereich der Sauberkeitsaufklärung) in Laos arbeitet.

Nach einem gemütlichen Mittagsschlaf begann es plötzlich draussen zu Stürmen. Daher nutze ich die Zeit Josephine eine Reiseversion von Siedler von Catan beizubringen. Es war cool, wie sie sich begeistern liess und wie schnell sie dieses schwierige Spiel begriff.

Da es am Sonntagabend jeweils hier im Juniper Tree kein Nachtessen gibt, mussten wir uns selber auf die Nahrungssuche machen. So konnte ich endlich die Asiatische Taxi-App à la UBER namens GRAP testen. Und siehe da, kaum hatte ich die Anfrage abgeschickt, kreuzte auch schon unser Taxi auf. Nach einer kurzen Taxifahrt erreichten wird den Night Market. Dort kauften wir zuerst einige persönliche Utensilien und gingen anschliessend thailändisch essen. Zum Glück fanden wir ein Platz am Trockenen, denn kaum hatten wir unser Bunglow verlassen, hat es wie aus Kübeln zu regnen begonnen. Nach dem Essen war das Gewitter zum Glück bereits wieder vorüber.

So schlenderten wir gemütlich über den sehr touristischen Markt. Josephine war beeindruckt was es da alles zu sehen gab. Von feinster Handwerkerkunst bis hin zu Streetfood. Dabei stiessen einem die unterschiedlichsten Gerüche in die Nase. Mitten im Markt gingen wir noch einen buddistischen Tempel mit grossen goldenen Buddahstatuen anschauen. Einige Mönche hielten gerade eine Meditation ab. Dies war für Josephine eine ganz neue Welt. Ihre Reaktion war, dass sie Gott ein Gedicht dichtete, das beschreibt wie lieb sie ihn hat. Gioia erfreute sich an den grossen Elefantenstatuen vor dem Tempel.

Nach unserem Spaziergang durch diese für die Kinder neue Welt, schnappten wir uns ein TukTuk und machten uns auf den Heimweg. Sogar Gioias virtuelles Pferd Sila rannte neben dem TukTuk her und war begeistert von diesem speziellen Abenteuer.

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